RAMPASSÄ BALL >> RAMPASSÄ SCHWYZ
samstag, 09. februar 2019


Nach einer anstrengenden Woche war der langersehnte Samstag endlich gekommen und einige Urmis waren so voller Vorfreude, dass sie sich schon am frühen Nachmittag in den Schwyzer Gaststätten trafen. Beim Treffpunkt vor dem Mythenforum trudelten nach und nach immer mehr Fasnachtsfanatiker ein, welche ihre Gesichter mit mehr oder weniger schönen Kunstwerken geschmückt hatten. Alle wurden auch sofort mit einem Shötli begrüsst und auf Anhieb war klar, bei dieser Gastfreundschaft konnte der Abend nur brillant werden. (Die Redaktion hätte an dieser Stelle eigentlich den Begriff unauslöschlich verwendet, was aber bei genauerer Überlegung nicht so ganz gepasst hätte.)

Die Urmis verteilten sich auf dem Festgelände und endlich konnte es für uns beginnen! Mit der steigenden Anzahl Besucher nahmen auch unsere Gesangs-, Trink- und Tanzkünste immer mehr zu, auch wenn es für Aussenstehende nicht so zu scheinen vermag.

Nach dem Auftritt und dem Verräumen der Instrumente konnte es nun erst recht losgehen. Die gute Stimmung in der Halle wurde inhaliert und fleissig «weitergefäschtet».

Früher oder später übernahm dann aber doch jeden die Müdigkeit, was bedeutete, man sollte vermutlich möglichst bald einen Schlafplatz aufsuchen, ob jetzt in der eigenen oder doch einer anderen Behausung.

Die Aufmerksamkeit des Lesers möchte ich an dieser Stelle noch schnell ausnutzen, um den Rampassä für die Einladung und das tolle Fest zu danken.

El nuevo

 

MÖBLO PARTY >> MÖSCHTLIBLÖSER UNTERÄGERI
samstag, 02. februar 2019


Die Urmi-Schlegel waren bereit. Bereit den Shotpokal an der Möblö Party 2019 abzuräumen. Voller Vorfreude fuhren sie nach Unterägeri. Die Stimmung im Car war ausgelassen dank den leckeren Aperos. Endlich im Zugerland angekommen, frage man(n) sich wo diese Shotbar zu finden ist. Nach einem vollen Teller verteilten sich die Urmis auf dem Gelände.

Die Auftrittszeit wurde nicht etwa zugeteilt, sondern mittels Quiz ausgelost. So schickten die Urmis «The Brain» hin, um eine möglichst frühe Zeit zu ergattern. Nach einer viertel Stunde kam «The Brain» mit erhobenem Haupte in die Kaffestube und verkündete sein Ergebnis. 21:00! Die Urmi-Schlegel freuten sich und rockten dann wenig später die Halle.

Nach dem Auftritt gab es kein halten mehr. Die Shotbar wurde gestürmt und eine Runde nach der Anderen bestellt. Man merkte förmlich, wie sich die Stimmung steigerte. Von Shot zu Shot. Es wurde ausgelassen getanzt und bewegt (falls man dies nicht mehr tanzen nennen kann). Andere machten es sich in der Kaffestube oder der Halle bequem. Die Zeit verging wie im Flug (oder es fehlt die Eine oder Andere Erinnerung an diesen Abend).

Auf der Heimfahrt hätten sich wohl viele Mitglieder Ohropax oder einen Pamir gewünscht. Ich persönlich denke, dieser Wunsch wurde auch vom Carchauffeure geteilt (er musste die Gesangseinlagen nämlich nüchtern ertragen). Die Enttäuschung über den nicht gewonnenen Shotpokal hielt sich bei den Urmis in Grenzen (die Meisten hatten den Wettstreit bereits wieder vergessen). Trotzdem durften wir nach den guten Nachrichten des Mayors jubeln. Ein grosser Dank geht an *Paul für sein Engagement den Proberaum noch etwas zu verschönern.

So ging ein weiteres Fest für die Urmi-Schlegel zu Ende. Und wir freuen uns schon auf nächste Woche.

La Reina

*Name der Redaktion bekannt

 

UIFTAKT >> RÄTSCHBÄSÄ SARNEN
samstag, 12. januar 2019


Nach einer, wegen der Aateigätä eher kurzen Nacht, versammelten sich die Urmis am Samstagabend im Proberaum. Nachdem alle Gesichter mit Kunstwerken geschmückt wurden, hiess es auf zum Uiftakt nach Sarnen in Obwalden.

Dort angekommen galt es Instrumente auspacken und auf zum Einmarsch. Ein geglückter Einmarsch später stärkten sich alle mit einem leckeren Essen, wobei einigen Urmis mehr geschöpft wurde als ihnen lieb gewesen wäre. Nach zwei Stunden tanzen, singen, trinken und noch mehr essen, hiess es dann bereitmachen für den nächsten Einsatz.

Der Auftritt um 22:15 Uhr lief, wie nicht anders zu erwarten, reibungslos über die Bühne, was die nächsten Stunden auch verdient gefeiert wurde.

Unterhalten von Gesangseinlagen, Interviews sowie Telefonaten durch das Car-Mikrofon setzten wir unsere Heimreise an. Bei der Heimfahrt meisterte unser Carfahrer H.K. auch die Polizeikontrolle gekonnt und wir konnten unsere Fahrt weiterführen.

An dieser Stelle noch vielen Dank an die Gastgeber, Rätschbäsä Sarnen, für das hoffentlich unvergessliche Fest.
El nuevo

 

ATEIGÄTÄ >> GUGGE USEM TALKESSEL
freitag, 11. januar 2019


Freude und Nervosität war omnipotent. Von Mai bis Januar haben wir uns auf diesen Moment vorbereitet. Wie ein Hauch von Elektrizität, die sich aufbaut, wenn man einen Ballon an einem Baumwollpullover reibt, wurde die Luft mit einer Spannung erfüllt, die jedem Urmi die Haare auf dem Rücken kräuseln liess. Die Bläser blasen ein letztes Mal ihre Trompeten, die Rythmusspieler nahmen noch einen letzten Schluck Wasser, dann ertönte der Knall. Die Aateigätä 2019 begann. Wie es schon bei den Vorvätern Brauch war, versammelten sich alle Guggen zuerst auf der Hoffmatt; der Einzug war gigantisch. Mit pompösen Kakophonien und elegant rubenesquen Gwändli marschierten die Guggen des Talkessels auf den Platz, wo einer nach der anderen ihre neusten und älteren Chansons präsentierte. Das Bundesbriefarchiv erzitterte beim Andrang der haushohen Schallwellen, welche auf die Mauer das Gebäudes einbrachen. Majestätisch!

Nach dem Platzkonzert verschob sich die Festmeute ins Mythenforum, welches bei fahlem Mondlicht im Schatten der Mythen den perfekten Ort für so eine Party repräsentierte. Es wurde gelacht, getanzt, «gehated», geliebt, eben alles, was zu einem erfolgreichen und offiziellen Start in die Fasnacht 2019 gehört!

Und das schönste daran, es ist erst der Anfang; mit diesem extrem raffinierten Haiku wünsche ich Euch allen eine wundergspassigi Fasnacht!

Krapfe diem und Viel Spass, 

Euer 
El Barto

 

BÄUSYFÄSCHT >> BÄUSYRÄLLER AMSTEG
freitag, 4. januar 2019


Nach einer langen Sommerpause versammelten sich die Urmis bereits am Freitagnachmittag im Proberaum. Nachdem der Staub der letzten Monate von den Schminkutensilien entfernt worden war, entstanden in kürzester Zeit einige Meisterwerke der Schminkkunst. Die Euphorie war spürbar und man freute sich, (endlich) das neue Gwändli auswärts präsentieren zu dürfen.

Nachdem unser Carfahrer HP uns sicher nach Amsteg UR gebracht hatte, begann auch schon das Platzkonzert für die Urmis. Die Stimmung im Urnerland war ausgelassen und die Vorfreude auf die doch sehr lange Fasnacht stieg ins Unermessliche. Man plauderte, sang, tanzte, ass und trank bis der zweite Auftritt in der Halle anstand. Um 23:00 Uhr rockten die Urmis die Bühne (trotz der warmen Temperaturen). Später genoss man noch ausführlich das Fest. 

Einige pikante Geheimnisse des Abends werden wohl nie ans Tageslicht kommen. Später brachte uns HP zurück nach Ibach. Man sagt, dass das Licht im Proberaum noch etwas länger brannte. Gute Genesungswünsche gehen an *Corina, die die Afterparty nicht ganz ohne Verletzungen überstanden hat.
(*Name der Redaktion bekannt).


Bis nächste Woche an der Ateigätä in Schwyz und dem Uiftakt Sarnen.

La Reina

 

VORSCHPIU >> LYSSBACHFÄGER LYSS
montag, 15. januar 2018


Fest numero Drüo,
Den Urmis stand ein erneuter Abend der diesjährigen Fasnacht bevor.

Und erneut war das Ganze von einer riesigen Vorfreude geprägt. So besammelten sich die ersten Urmis schon früh im Proberaum, wo man sich kreativ schminkte bzw. geschminkt wurde (nicht jeder hat das künstlerische Geschick um sich selber einen tollen Schmunk an den Kopf zu Pinseln). Die Carfahrt startete um 16.15 Uhr, da wir mit Lyss zum am weitesten entfernte Ort zu reisen hatten. Bei der zweistündigen Carfahrt wurden wieder Aperos vernichtet und nachdem man sich den Wanst damit ein wenig angeregt hatte, wechselten die Themen, welche im Car besprochen wurden, drehte es sich zuerst doch nur darum, wie hungrig man war. Doch nun wurde in den gesitteten Kreisen über bedeutungsschwangere politische, ökonomische, aber auch naturwissenschaftliche Porblematiken der modernen Gesellschaft und möglichen Lösungsansätzen dazu diskutiert.

So verstrich die Zeit bis nach Lyss wie im Flug, wo wir mit einem bombigen Monsterkonzert begrüsst wurden. Wir regten die Meute mit einem unsere Klassiker an. Danach bereiteten wir uns seriös auf unseren Hauptauftritt des Abends vor. Auch eine kurze Jassrunde war in der Vorbereitung inbegriffen, welche jedoch wegen unfairen Verhaltens und definitiv gezinkten Karten (auf der Seite von A.B. und B.Z., Initalen von der Redaktion nicht geändert) nicht als Legitim angesehen werden kann. 

Ein erfolgreicher Hauptauftritt um 22.15 liess uns gut gelaunt den Rest des Abends geniessen. Es wurde erneut gelacht, getanzt, nicht getanzt, gegessen, getrunken und gefeiert, bis wir um 2 Uhr die Heimreise antraten.

Zur Rückfahrt kann ich persönlich nicht viel sagen, da der Geist Buddhas über mich kam und ich in einem Zustand völliger Glückseligkeit vor mich hin meditierte und die Perzeption irdischer Reize sich mir entzog. Im Proberaum angekommen wurden die Instrumente versorgt und jedes Mitglied von unserem Carfahrer fast bis nach Hause gebracht. Super Service! 

Vielen Herzlichen Dank an die Gastgeber des Vorschpius, die Lyssbachfäger, für diesen unvergesslichen Abend. 
Und auf ein Neues! 
Euer El Tono

 

GEISTERFÄSCHT WÄRTISTEI >> CHLOSCHTERGEISTER WÄRTISTEI
montag, 8. januar 2018


Fest Numero Uno
Alle, wirklich alle hatten diese Moment sehnlichst erwartet.

Nach der Zeit der Besinnlichkeit, der Verwandtschaftsbesuche, dem guten Essen und den gemütlichen Stunden am Kamin, wurden die Urmi-Schlegel auf die Meute losgelassen. 

Erste Station; das Geischterfäscht z Wärtischtei. Nach der ersten Carfahrt im neuen Jahr, welche mit grandiosen Aperos (oder Aperi? Zum Vergleich: Espresso; Wird von vielen Italien-Touristen im Plural als Espressos bezeichnet, was im Gesicht italienischer Baristai ein kaum merkliches Zucken auslöst, wobei diese Wortkreation sich heute jedoch ebenfalls, hauptsächlich im deutschen Sprachraum, als akzeptierte Pluralform etabliert hat. Für Apero gilt einfach nur Aperos.) begonnen wurde, wobei der Apero der ehemaligen Jassgruppe noch immer unübertrumpft blieb, fuhr HP, unser neuer Car-Chauffeur, weiter und liess uns beim Festgelände zurück.

Das unserem diesjährigen Motto (Urmimonstiert) getreue Monsterkonzert war ein voller Erfolg und ein gelungener Auftakt in die Fasnachtssaison. Unser Hauptauftritt war um 20:55 Uhr, bei welchem wir erstmals unsere neuen Hits (Chöre und Landi) spielen durften.

Anschliessend genossen die Urmi-Schlegel das Fest in vollen Zügen – es wurde gelacht, geweint, getanzt, nicht getanzt, gegessen, getrunken und gefeiert bis spät in die Nacht. Um 2 Uhr erschien HP um uns behutsam wieder nach Hause zu bringen. Alles in allem war es ein super Fasnachts-Auftakt. Wir bedanken uns recht herzlich bei den Gastgebern, Chloschter-Geischter Wärtischtei, für das gelungene Fest und die Urmis sind schon gespannt, was die diesjährige Fasnacht noch so alles zu bieten hat.

In dem Sinne, eine schöne Fasnacht und nid z’wild! 

Euer El Gato