FASNACHTSWUUCHE 2019
donnerstag, 29. januar - dienstag, 5. februar 2019


Mit tränenden Augen und einem Kloss in der Kehle schaue ich auf die letzten Tage zurück. Die Fasnacht 2019 wurde mit dem Entzünden des Blätz’ offiziell beendet und beim Betrachten der lodernden Flammen wurde jedem bewusst, dass es bald wieder Zeit sein wird, die Gwändli niederzulegen (und hoffentlich zu waschen!) und den normalen Alltag wiederaufzunehmen. Was bleibt, sind die fantastischen Erinnerungen an eine grandiose Fasnacht, welche noch viele Jahre lang von Poeten besungen werden wird.
Kommt mit auf eine Reise, bei welchem wir das ganze nochmals Revue passieren lassen, in Erinnerung schwelgen und zusammen über das Geschehen lachen können:

Erster Akt: Schmutziger Donnerstag
Für die Urmi-Schlegel startete die Fasnachtswoche am Schmutziger Donnerstag mit einem Auftritt im Mythen Center Schwyz. Mit frisch geschminkten Gesichtern trafen sich die Urmis beim Oktagon, und die Saison wurde mit lautem Getöse eingeläutet. Trotz dem herrlichen Wetter draussen kamen einige Schaulustige ins Mythen Center um gespannt den Klassiker und neuen Hits der Urmis zu lauschen. Dem folgte ein Auftritt vor dem Dany’s wo wir für einen kurzen Apero halt machen durften, vielen herzlichen Dank für die Gönner dieses Aperos! Ein kurzer Marsch nach Schwyz stand bevor und schnell war klar, dass da bereits etwas in vollem Gange ist. Hunderte Leute versammelten sich auf dem Hauptplatz, herumschreiende Kinder folgten den herumspringenden Maschgeraden, welche nicht geizig ihre Orangen und andere Leckereien preisgaben und eine Atmosphäre war in der Luft, welche nur eines bedeuten konnte: Die Fasnachtswoche 2019 hat begonnen! Und wie! Auf eben jenem Hauptplatz durften wir, unterbrochen vom Rott (was sich gut traf, da so unsere Bläser auch wieder etwas Luft schnappen konnten) einige weitere Lieder zum Besten geben konnten. Die Freude in der Luft trieb uns weiter zum Hauptsitz von Personal Sigma, wo wir erneut von einem Apero empfangen wurden, vielen Dank auch hier für die Gönner des Aperos! So gestärkt führte uns unser Major ins Hinterdorf wo er uns eine kleine Pause gönnte, bis das Haarus offiziell um 21.00 Uhr startete. Der Abend verlief erfolgreich mit einigen Auftritten, vielen lustigen Blödeleien und seriösen Diskussionen über die abgründigen Philosophien des Seins um schlussendlich um 23.00 Uhr vor der allseits beliebten Rampassäbar mit einer gekonnten Musikdarbietung den offiziellen Teil des Abends zu beenden. Natürlich konnten die Urmis nicht widerstehen und verlängerten den Abend je nach belieben in Schwyz oder Brunnen, wobei es für jedes der einzelnen Schicksale der Urmis ganzer Bücher bedürfte um diese adäquat zu würdigen.

Zweiter Akt: Freitag
Die Pause welche nach einem Abend wie gestern von den meisten unter normalen Bedingungen ersehnt würde, blieb aus. Und jeder raffte sich auf, ganz im Geiste der Fasnacht, und man traf sich erneut an den unterschiedlichsten Orten um die sogenannten Schminkaperos zu halten. Eine kurze Erklärung dazu: Die Urmis sind in verschiedene Schminkgruppen eingeteilt und jede Gruppe kann frei bestimmen, wie und wo man geschminkt wird, meist trifft man sich irgendwo in einer Beiz oder einem Haushalt, wo bei einem gemütlichen Apero (manchmal auch Apero riche) geschminkt und getratscht wird. In meiner persönlichen Schminkgruppe wird der Apero grossgeschrieben und Kredenzien wie Weisswürste oder «das Käsewunder» haben schon ausser-Schminkgruppen Berühmtheit erlangt. Nach dem bepinseln der Gesichter trafen alle Urmis im Proberaum zusammen um die Instrumente zu verladen und wir machten uns mit dem Car auf in Richtung Hüneberg, wo wir festlich von der Guggenmusik Cocorico empfangen wurden. Auch dieser Abend war wieder ein voller Erfolg, man machte viele spannende neue Bekanntschaften und sang und tanzte wild zu dem typischen Schlagersound, bis der eine oder andere seine Stimme verlor, falls das nicht schon am Abend zuvor der Fall war. Um 1.40 Uhr hiess es dann für die Urmis, sich beim diesjährigen letzten Auswärtsauftritt nochmals so richtig unter Beweis zu stellen, was mit Einbezug der fortgeschrittenen Stunde auch wirklich gelang. Sofort nach dem Auftritt versorgten wir uns selber in den Car, bis wir wieder zu Hause eintrafen, wo es für einige wenige im Proberaum noch weiter ging. Die Fasnacht sollte nie enden!

Dritter Akt: Fasnachtssamstag
Vor drei Jahren beschlossen die Urmi-Schlegel, sich wieder vermehrt für die Fasnacht im eigenen Dorf einzusetzen, was sich als eine hervorragende Bereicherung von Seewen herausstellte. So versammelten wir uns auch dieses Jahr frühabends nach den oben erwähnten Schminkaperos in Seewen, wo wir mit unseren Gästen, den Mythenchroser Schwyz von Restaurant zu Restaurant zogen und Seewen mit prachtvoller Musik erfüllten, und die Seebner Bevölkerung erfreuten. Eine schwüle Brise wehte in unsere Köpfe, als wir von der Hauptstrasse von Seewen Richtung Alte Kapelle zogen und mit Stolz erfüllt bliesen oder schlugen wir unsere Instrumente im Takt der altehrwürdigen Kirchenuhr (und dem Taktstock des Majors). Und so spielten wir zusammen mit unseren Gästen abwechslungsweise einen Hit nach dem anderen und brachten so die Stimmung im ehemaligen Kurort zum Kochen. Auch der Abendrott traf beizeiten ein um die Fasnacht noch weiter einzuheizen und ein jeder trug zu so einem gelungenen Fasnachtssamstag bei. Die eigens errichtete Fest-Hütte und die Seerüti Turnhalle waren gut gefüllt und die Festivitäten wurden bis in die frühen Morgenstunden fortgesetzt, bis Seeben wieder in Ruhe gehüllt wurde. Aber nicht für lange. 

Vierter und letzter Akt: Güdeldienstag
Es wäre eine Freude, all die Erlebnisse der einzelnen Mitglieder für die beiden vorhergehenden Tage ebenfalls zu beschreiben, welche sich wohl hauptsächlich um den Umzug in Steinen und den Güdelmontag Abend in Schwyz drehen würden, all den Spass, die Heiterkeit, die Emotionen, die wachen Stunden und auch Strapazen, welche vielen Mitgliedern an diesem Tag anzusehen waren. Der Seebner Hauptfasnachtstag startete für die Urmis um 9.15 Uhr bei einer Garage. Entweder frisch geschminkt, oder immernoch verschmiert mit den langsam verblassenden Streicherein des Vortages trafen wir uns alle in der Bättigmatt wo wir unsere Instrumente in einer gemütlichen Ecke zwischengelagert hatten. Damit ausgerüstet schlurften wir erneut zur Alten Kapelle wo der diesjährige Staatsfeiertag von Addis-a-Seeba von dem beliebtbekannten Kaiser Negus Negesti XXXIX und seinem Ras Kollegium eröffnet wurde. Eine Apero wurde offeriert (Lebus Negus!), und die Zuschauer und Bürger von Addia-a-Seeba gönnten sich den einen oder anderen Weisswein während sie von den Klängen der Urmis unterhalten wurden. Um den Vitaminmangel des Winters entgegenzuwirken wurden zudem auch hier frische Orangen verteilt und bei hellem Sonnenschein genossen wir den letzten Tag der diesjährigen Fasnacht. Kurz darauf gässelten wir zur nächsten Destination beim Bahnhof Seewen!, wo wir beim Mittagessen Zeit für eine kleine Pause hatten, die den Mitgliedern sichtlich gut tat. Das gässeln ging weiter und wir durften für eine kurze Zeit den Verkehr in Seeben lahmlegen, ganz zum Frust der nicht-fasnächtlichen Autofahrer. Vor der Gaswerk trafen wir mit dem Rott zusammen, spielten einige Songs und zogen darauf hin zurück zur Alten Kapelle. Scheinbar das ganze Dorf traf zusammen um unseren letzten offiziellen Auftritt des Fasnachtjahres beizuwohnen. Sichtlich erschöpft erhoben wir ein letztes Mal unsere Arme um aus voller Lunge, oder mit gestählten Bizeps, die nun in uns eingravierten Lieder als ein Mix aus Schallwellen zu erzeugen, welche zu den Ohren des Publikums getragen werden und dort in ein sensorisches Erlebnis der Meisterklasse konvertiert wurden. Und mit dem letzten Ton am Ende des letzten Liedes endete auch amtliche Teil des Fasnacht für die Urmis. Für viele Mitglieder ging es noch weiter mit der Beiwohnung der Blätz-Zeremonie, sowie dem Austrinketen der Rampassäbar, bis auch der letzte Urmi sich der Müdigkeit hingab und die Augen schloss, um am nächsten Morgen in der Mühle des Alltags wieder zu erwachen. Ade und passé! Vielen herzlichen Dank an alle Beteiligten, welche diese Fasnacht zu einem absoluten Erfolg machten, vielen Dank an alle Mitglieder für die durchgestandenen Tage und die nicht zu endende Lust zu jeder Zeit Musik zu machen, und vielen Dank für alle die irgendwie zur Fasnacht beitragen und das ganze überhaupt erst möglich machen!
Die Fasnacht ist tot, lang lebe die Fasnacht!

Bis zum nächsten Jahr,
Euer El Barto

 

GUGGENÜBERFALL - GUGGE US NIDWALDE
samstag, 23. februar 2019


In der Vor-Frühlingshitze versammelten sich die Urmis wie gewohnt beizeiten im Proberaum um sich die Gesichter schwungvoll von den verschiedenen Schminkchefs bemalen zu lassen. Obwohl weder Picasso noch Michelangelo hier am Werk sind, zeugen die ausdrucksstarken Minen von wahren Ästheten (viel Spass beim durchschauen der Bilder!).

Perfekt gerüstet zum Musik machen, welches gemäss älteren Fasnächtlern auf eine heidnische Tradition zum Vertreiben der Wintergeister zurückzuführen ist, besammelten sich eine Vielzahl an Guggen aus der ganzen Schweiz zum Guggenüberfall in Stans. Eine grosse Ehre für die Urmis, da es sich beim Guggenüberfall um eine Exklusive Veranstaltung handelt, und definitiv um ein Highlight der diesjährigen Fasnacht! Das frivole Verhalten begann schon bei der Anreise, die Energie quoll richtig aus allen Ohren, und die Freude auf das Kommende war spürbar! Nebst vier alten Haudegen, die schon mit allen Wassern gewaschen sind und welche gemütlich im Car einen Jass klopften, hörte man Gesang, Jubel und Trubel. Man(n und Frau) kam am Zielort an und eine stille breitete sich beinahe überall aus, bis um Punkt 20.20 ein lauter Knall bekannt machte, das die Guggen nun Stans überfallen können. Und es wurde Überfallen (ein Wortspiel, welches auch auf ein Mitglied der Urmi-Schlegel hinweisen soll, welches Mühe hatte auf der Bühne die Balance zu halten)! Von allen Seiten schwemmten die Guggen die Strassen von Stans und wie ein Feuer breitete sich die Stimmung auf dem ganzen Festareal aus. Und wir durften spielen, definitiv vor der grössten Menschenmenge, welcher die Urmis jemals gegenüberstanden.

Der Abend verstrich wie im Flug und um 3.00 Uhr traten die Urmis auch schon die Heimreise an. Auch im Car war, glücklicherweise, für Unterhaltung gesorgt und unserem Präsident gelang es wieder einmal, die ganze Meute während der gesamten Heimfahrt im alleingang zu unterhalten, bevor auch er erschöpft auf einen Stuhl sank und friedlich und mit offenem Mund einschlief.
In dem Sinne wünsche ich Euch allen einen guten Start in die Fasnachtswoche, Viel Energie, Viel Freud und vor allem: Viel Spass!
Euer 
El Barto

 

DOSSÄBÄNGLERBALL - DOSSÄBÄNGÄLER KÄGISWIL
samstag, 16. febuar 2019


Es war bereits wieder Samstagnachmittag und die Urmi-Schlegel versammelten sich im Proberaum. Früher als gewohnt, reiste die Meute in den Kanton Obwalden – genauer nach Kägiswil. Nach einer kurzweiligen Fahrt trafen wir, dank unserem zuverlässigen Carfahrer HP, nahe des Festareals ein. 

Gleich danach durften wir unsere Instrumente ausladen und zusammen mit weiteren 13 Vereinen im grosszügigen Instrumentendepot verstauen. Die Urmis erkundeten das Festareal bis man sich pünktlich wieder beim Depot versammelte. Während der Wartezeit für das Monsterkonzert hatten die Urmi-Schlegel genügend Zeit sich gegenseitig besser kennen zu lernen und zu unterhalten. Der Durst war bei einigen Mitgliedern so gross, dass gewisse während des Auftritts vorgespult haben und ein paar wenige Takte auslassen wollten. Doch die meisten Spielerinnern und Spieler liessen sich nicht übers Ohr hauen und spielten das ganze Lied wie gewohnt. Bedanken möchten wir uns noch bei dem Verantwortlichen, dass wir nach dem Monsterkonzert in die noch viel grosszügigere Ecke umgeteilt worden sind beim Instrumentendepot. 

Die Urmi-Schlegel genossen das Fest in vollen Zügen. Der Alkohol floss, der Pegel und die Stimmung stieg bei einigen schon ziemlich hoch. Die 8-Eckbar war der Tanztreff der Urmis. Man feierte als gäbe es keinen Morgen mehr und doch nach einigen anstrengenden Stunden war es Zeit für die Besammlung. Auch der Sandmann war an diesem Abend anwesend, sodass manche die Traumwelt dem Auftritt vorzogen. Nachdem Auftritt konnten (fast) alle ihre Instrumente im Anhänger versorgen. Schliesslich konnten die Urmis die letzte Stunde nochmals richtig geniessen und feierten nochmals ab. 

Auf dem Heimweg hielt es nur noch wenige Mitglieder in ihrem Sitzt. Der Car wurde kurzerhand in eine Tanzfläche verwandelt. Glücklicherweise hielten sich an diesem Abend die SingStar einlagen auch in Grenzen.


La Reina

 

RAMPASSÄ BALL >> RAMPASSÄ SCHWYZ
samstag, 09. februar 2019


Nach einer anstrengenden Woche war der langersehnte Samstag endlich gekommen und einige Urmis waren so voller Vorfreude, dass sie sich schon am frühen Nachmittag in den Schwyzer Gaststätten trafen. Beim Treffpunkt vor dem Mythenforum trudelten nach und nach immer mehr Fasnachtsfanatiker ein, welche ihre Gesichter mit mehr oder weniger schönen Kunstwerken geschmückt hatten. Alle wurden auch sofort mit einem Shötli begrüsst und auf Anhieb war klar, bei dieser Gastfreundschaft konnte der Abend nur brillant werden. (Die Redaktion hätte an dieser Stelle eigentlich den Begriff unauslöschlich verwendet, was aber bei genauerer Überlegung nicht so ganz gepasst hätte.)

Die Urmis verteilten sich auf dem Festgelände und endlich konnte es für uns beginnen! Mit der steigenden Anzahl Besucher nahmen auch unsere Gesangs-, Trink- und Tanzkünste immer mehr zu, auch wenn es für Aussenstehende nicht so zu scheinen vermag.

Nach dem Auftritt und dem Verräumen der Instrumente konnte es nun erst recht losgehen. Die gute Stimmung in der Halle wurde inhaliert und fleissig «weitergefäschtet».

Früher oder später übernahm dann aber doch jeden die Müdigkeit, was bedeutete, man sollte vermutlich möglichst bald einen Schlafplatz aufsuchen, ob jetzt in der eigenen oder doch einer anderen Behausung.

Die Aufmerksamkeit des Lesers möchte ich an dieser Stelle noch schnell ausnutzen, um den Rampassä für die Einladung und das tolle Fest zu danken.

El nuevo

 

MÖBLO PARTY >> MÖSCHTLIBLÖSER UNTERÄGERI
samstag, 02. februar 2019


Die Urmi-Schlegel waren bereit. Bereit den Shotpokal an der Möblö Party 2019 abzuräumen. Voller Vorfreude fuhren sie nach Unterägeri. Die Stimmung im Car war ausgelassen dank den leckeren Aperos. Endlich im Zugerland angekommen, frage man(n) sich wo diese Shotbar zu finden ist. Nach einem vollen Teller verteilten sich die Urmis auf dem Gelände.

Die Auftrittszeit wurde nicht etwa zugeteilt, sondern mittels Quiz ausgelost. So schickten die Urmis «The Brain» hin, um eine möglichst frühe Zeit zu ergattern. Nach einer viertel Stunde kam «The Brain» mit erhobenem Haupte in die Kaffestube und verkündete sein Ergebnis. 21:00! Die Urmi-Schlegel freuten sich und rockten dann wenig später die Halle.

Nach dem Auftritt gab es kein halten mehr. Die Shotbar wurde gestürmt und eine Runde nach der Anderen bestellt. Man merkte förmlich, wie sich die Stimmung steigerte. Von Shot zu Shot. Es wurde ausgelassen getanzt und bewegt (falls man dies nicht mehr tanzen nennen kann). Andere machten es sich in der Kaffestube oder der Halle bequem. Die Zeit verging wie im Flug (oder es fehlt die Eine oder Andere Erinnerung an diesen Abend).

Auf der Heimfahrt hätten sich wohl viele Mitglieder Ohropax oder einen Pamir gewünscht. Ich persönlich denke, dieser Wunsch wurde auch vom Carchauffeure geteilt (er musste die Gesangseinlagen nämlich nüchtern ertragen). Die Enttäuschung über den nicht gewonnenen Shotpokal hielt sich bei den Urmis in Grenzen (die Meisten hatten den Wettstreit bereits wieder vergessen). Trotzdem durften wir nach den guten Nachrichten des Mayors jubeln. Ein grosser Dank geht an *Paul für sein Engagement den Proberaum noch etwas zu verschönern.

So ging ein weiteres Fest für die Urmi-Schlegel zu Ende. Und wir freuen uns schon auf nächste Woche.

La Reina

*Name der Redaktion bekannt

 

UIFTAKT >> RÄTSCHBÄSÄ SARNEN
samstag, 12. januar 2019


Nach einer, wegen der Aateigätä eher kurzen Nacht, versammelten sich die Urmis am Samstagabend im Proberaum. Nachdem alle Gesichter mit Kunstwerken geschmückt wurden, hiess es auf zum Uiftakt nach Sarnen in Obwalden.

Dort angekommen galt es Instrumente auspacken und auf zum Einmarsch. Ein geglückter Einmarsch später stärkten sich alle mit einem leckeren Essen, wobei einigen Urmis mehr geschöpft wurde als ihnen lieb gewesen wäre. Nach zwei Stunden tanzen, singen, trinken und noch mehr essen, hiess es dann bereitmachen für den nächsten Einsatz.

Der Auftritt um 22:15 Uhr lief, wie nicht anders zu erwarten, reibungslos über die Bühne, was die nächsten Stunden auch verdient gefeiert wurde.

Unterhalten von Gesangseinlagen, Interviews sowie Telefonaten durch das Car-Mikrofon setzten wir unsere Heimreise an. Bei der Heimfahrt meisterte unser Carfahrer H.K. auch die Polizeikontrolle gekonnt und wir konnten unsere Fahrt weiterführen.

An dieser Stelle noch vielen Dank an die Gastgeber, Rätschbäsä Sarnen, für das hoffentlich unvergessliche Fest.
El nuevo

 

ATEIGÄTÄ >> GUGGE USEM TALKESSEL
freitag, 11. januar 2019


Freude und Nervosität war omnipotent. Von Mai bis Januar haben wir uns auf diesen Moment vorbereitet. Wie ein Hauch von Elektrizität, die sich aufbaut, wenn man einen Ballon an einem Baumwollpullover reibt, wurde die Luft mit einer Spannung erfüllt, die jedem Urmi die Haare auf dem Rücken kräuseln liess. Die Bläser blasen ein letztes Mal ihre Trompeten, die Rythmusspieler nahmen noch einen letzten Schluck Wasser, dann ertönte der Knall. Die Aateigätä 2019 begann. Wie es schon bei den Vorvätern Brauch war, versammelten sich alle Guggen zuerst auf der Hoffmatt; der Einzug war gigantisch. Mit pompösen Kakophonien und elegant rubenesquen Gwändli marschierten die Guggen des Talkessels auf den Platz, wo einer nach der anderen ihre neusten und älteren Chansons präsentierte. Das Bundesbriefarchiv erzitterte beim Andrang der haushohen Schallwellen, welche auf die Mauer das Gebäudes einbrachen. Majestätisch!

Nach dem Platzkonzert verschob sich die Festmeute ins Mythenforum, welches bei fahlem Mondlicht im Schatten der Mythen den perfekten Ort für so eine Party repräsentierte. Es wurde gelacht, getanzt, «gehated», geliebt, eben alles, was zu einem erfolgreichen und offiziellen Start in die Fasnacht 2019 gehört!

Und das schönste daran, es ist erst der Anfang; mit diesem extrem raffinierten Haiku wünsche ich Euch allen eine wundergspassigi Fasnacht!

Krapfe diem und Viel Spass, 

Euer 
El Barto

 

BÄUSYFÄSCHT >> BÄUSYRÄLLER AMSTEG
freitag, 4. januar 2019


Nach einer langen Sommerpause versammelten sich die Urmis bereits am Freitagnachmittag im Proberaum. Nachdem der Staub der letzten Monate von den Schminkutensilien entfernt worden war, entstanden in kürzester Zeit einige Meisterwerke der Schminkkunst. Die Euphorie war spürbar und man freute sich, (endlich) das neue Gwändli auswärts präsentieren zu dürfen.

Nachdem unser Carfahrer HP uns sicher nach Amsteg UR gebracht hatte, begann auch schon das Platzkonzert für die Urmis. Die Stimmung im Urnerland war ausgelassen und die Vorfreude auf die doch sehr lange Fasnacht stieg ins Unermessliche. Man plauderte, sang, tanzte, ass und trank bis der zweite Auftritt in der Halle anstand. Um 23:00 Uhr rockten die Urmis die Bühne (trotz der warmen Temperaturen). Später genoss man noch ausführlich das Fest. 

Einige pikante Geheimnisse des Abends werden wohl nie ans Tageslicht kommen. Später brachte uns HP zurück nach Ibach. Man sagt, dass das Licht im Proberaum noch etwas länger brannte. Gute Genesungswünsche gehen an *Corina, die die Afterparty nicht ganz ohne Verletzungen überstanden hat.
(*Name der Redaktion bekannt).


Bis nächste Woche an der Ateigätä in Schwyz und dem Uiftakt Sarnen.

La Reina

 

VORSCHPIU >> LYSSBACHFÄGER LYSS
montag, 15. januar 2018


Fest numero Drüo,
Den Urmis stand ein erneuter Abend der diesjährigen Fasnacht bevor.

Und erneut war das Ganze von einer riesigen Vorfreude geprägt. So besammelten sich die ersten Urmis schon früh im Proberaum, wo man sich kreativ schminkte bzw. geschminkt wurde (nicht jeder hat das künstlerische Geschick um sich selber einen tollen Schmunk an den Kopf zu Pinseln). Die Carfahrt startete um 16.15 Uhr, da wir mit Lyss zum am weitesten entfernte Ort zu reisen hatten. Bei der zweistündigen Carfahrt wurden wieder Aperos vernichtet und nachdem man sich den Wanst damit ein wenig angeregt hatte, wechselten die Themen, welche im Car besprochen wurden, drehte es sich zuerst doch nur darum, wie hungrig man war. Doch nun wurde in den gesitteten Kreisen über bedeutungsschwangere politische, ökonomische, aber auch naturwissenschaftliche Porblematiken der modernen Gesellschaft und möglichen Lösungsansätzen dazu diskutiert.

So verstrich die Zeit bis nach Lyss wie im Flug, wo wir mit einem bombigen Monsterkonzert begrüsst wurden. Wir regten die Meute mit einem unsere Klassiker an. Danach bereiteten wir uns seriös auf unseren Hauptauftritt des Abends vor. Auch eine kurze Jassrunde war in der Vorbereitung inbegriffen, welche jedoch wegen unfairen Verhaltens und definitiv gezinkten Karten (auf der Seite von A.B. und B.Z., Initalen von der Redaktion nicht geändert) nicht als Legitim angesehen werden kann. 

Ein erfolgreicher Hauptauftritt um 22.15 liess uns gut gelaunt den Rest des Abends geniessen. Es wurde erneut gelacht, getanzt, nicht getanzt, gegessen, getrunken und gefeiert, bis wir um 2 Uhr die Heimreise antraten.

Zur Rückfahrt kann ich persönlich nicht viel sagen, da der Geist Buddhas über mich kam und ich in einem Zustand völliger Glückseligkeit vor mich hin meditierte und die Perzeption irdischer Reize sich mir entzog. Im Proberaum angekommen wurden die Instrumente versorgt und jedes Mitglied von unserem Carfahrer fast bis nach Hause gebracht. Super Service! 

Vielen Herzlichen Dank an die Gastgeber des Vorschpius, die Lyssbachfäger, für diesen unvergesslichen Abend. 
Und auf ein Neues! 
Euer El Tono

 

GEISTERFÄSCHT WÄRTISTEI >> CHLOSCHTERGEISTER WÄRTISTEI
montag, 8. januar 2018


Fest Numero Uno
Alle, wirklich alle hatten diese Moment sehnlichst erwartet.

Nach der Zeit der Besinnlichkeit, der Verwandtschaftsbesuche, dem guten Essen und den gemütlichen Stunden am Kamin, wurden die Urmi-Schlegel auf die Meute losgelassen. 

Erste Station; das Geischterfäscht z Wärtischtei. Nach der ersten Carfahrt im neuen Jahr, welche mit grandiosen Aperos (oder Aperi? Zum Vergleich: Espresso; Wird von vielen Italien-Touristen im Plural als Espressos bezeichnet, was im Gesicht italienischer Baristai ein kaum merkliches Zucken auslöst, wobei diese Wortkreation sich heute jedoch ebenfalls, hauptsächlich im deutschen Sprachraum, als akzeptierte Pluralform etabliert hat. Für Apero gilt einfach nur Aperos.) begonnen wurde, wobei der Apero der ehemaligen Jassgruppe noch immer unübertrumpft blieb, fuhr HP, unser neuer Car-Chauffeur, weiter und liess uns beim Festgelände zurück.

Das unserem diesjährigen Motto (Urmimonstiert) getreue Monsterkonzert war ein voller Erfolg und ein gelungener Auftakt in die Fasnachtssaison. Unser Hauptauftritt war um 20:55 Uhr, bei welchem wir erstmals unsere neuen Hits (Chöre und Landi) spielen durften.

Anschliessend genossen die Urmi-Schlegel das Fest in vollen Zügen – es wurde gelacht, geweint, getanzt, nicht getanzt, gegessen, getrunken und gefeiert bis spät in die Nacht. Um 2 Uhr erschien HP um uns behutsam wieder nach Hause zu bringen. Alles in allem war es ein super Fasnachts-Auftakt. Wir bedanken uns recht herzlich bei den Gastgebern, Chloschter-Geischter Wärtischtei, für das gelungene Fest und die Urmis sind schon gespannt, was die diesjährige Fasnacht noch so alles zu bieten hat.

In dem Sinne, eine schöne Fasnacht und nid z’wild! 

Euer El Gato